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Liebe Kinder!
Es war einmal vor langer Zeit an einem schönen Sommerabend im Jahre des Herrn 2006, als sich ein Haufen trinkfester Recken in unserer schönen Leineweberstadt zu neuen alkoholischen Taten aufmachte.
Hier beginnt unsere Geschichte…
Zusammen mit einigen Anderen von ebenfalls edlem Geschlecht machten sich an besagtem Abend Sir Mario, Sir Casi und Sir Obi auf, um sich den feinen Künsten der Braukunst hinzugeben. Nach kurzer Überlegung, welches der vielen Wirtshäuser sie denn mit ihrer Anwesenheit beehren sollten, fiel die Wahl schließlich auf den Paulaner Keller. Ausschlaggebende Argumente waren neben dem zünftigen Speisenangebot die angemessene Größe der kredenzten Getränke.
So saßen unsere Helden in gemütlicher Runde beisammen, erfreuten sich verschiedenster Gaumenfreuden und rühmten sich vergangener Taten. Schließlich informierte Sir Mario die Runde über seine Pläne, sich zusammen mit seinem jungen Knappen Mani dem anstehenden Kreuzzug der Ritter des DSC Arminia Bielefeld gegen die Ungläubigen im fernen Pfullendorf anzuschließen. Hiermit weckte Sir Mario sogleich das Interesse der Anwesenden. Sir Obi, der erst kürzlich seinen Söldnerdienst im Heer der Königin Angie von Drüben beendet hatte, kündigte sofort seine Teilnahme an diesem edlen Unternehmen an. Auch Sir Casi wurde sogleich von großer Begeisterung gepackt. Allerdings stand bei Sir Casi für den Zeitraum des Kreuzzugs die Vorbereitung auf die Prüfung zum königlich-geprüften Latrinenmeister an, was seine Teilnahme leider unmöglich machte. Auch den ebenfalls anwesenden Edelmännern Daniel und Steve, die uns im Laufe der Geschichte nochmals begegnen werden, war eine Teilnahme leider nicht möglich.
Mit zunehmendem Biergenuss regte sich bei unseren Helden das Verlangen nach Tanz und der Gesellschaft feiner Jungfern, die sie zu erobern trachteten. So fand der Abend sein feuchtfröhliches Ende im Alpenmax.
Zwar schwangen sich unsere Helden zu alkoholischen Höchstleistungen auf, allerdings wollte sich kein Erfolg bei der edlen Weiberschar einstellen. So trennte man sich im Morgengrauen und begleitet von den besten Wünschen der anderen, vereinbarten Sir Mario und Sir Obi weitere Treffen zur Vorbereitung der Teilnahme am schwarz-weiss-blauen Kreuzzug.
Wenige Monde später war dann der Tag des Aufbruchs gekommen. Man ließ Familie und Heimat zurück und bestieg das edle schwarze spanische Streitross des Sir Mario. Auf dem beschwerlichen Weg gen Süden hatten Sir Obi, Sir Mario und ihr getreuer Knappe Mani manches Abenteuer zu bestehen. So galt es riesige Gebirge und reißende Ströme zu überwinden und unbekannte Ländereien zu durchqueren. Am Abend erreichten sie schließlich die Randgebiete Pfullendorfs und fanden Unterkunft im örtlichen Wirtshaus. Vor Ort stellten unsere Helden allerdings fest, dass sie die ersten des nahenden Kreuzzugs waren. Also zog man noch abends los, um am Tresen diverser Schankwirtschaften den Einheimischen ostwestfälische Trinkkultur nahe zu bringen.
Am nächsten Morgen galt es für Sir Mario und Sir Obi zusammen mit ihrem Knappen das Eintreffen weiterer Teilnehmer des Kreuzzugs zu organisieren. Als besonders abenteuerlich erwies sich hierbei die Kontaktaufnahme mit Sir Christian, der bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrtausends als junger Knappe an den gefürchteten und berüchtigten schwarz-weiss-blauen Kreuzzügen teilgenommen hatte. Sir Christian weilte noch gemeinsam mit dem Nationalheer im fernen Fürstentum San Marino, wo man wenige Tage zuvor einen vernichtenden Sieg errungen hatte. Schließlich glückte unseren drei Helden die Kontaktaufnahme und sie kamen überein, sich am Abend zum gemeinsamen Trinkgelage im Wirtshaus zu treffen. Schließlich traf Sir Christian gemeinsam mit Herzog Jürgen, der mit seinem Volk im Land der ungläubigen niederen Sachsen eine schwarz-weiss-blaue Trutzburg bewohnt, in Pfullendorf ein. Sir Mario wies den treuen Knappen Mani unverzüglich an, die Neuankömmlinge in ihr Quartier zu führen. Später am Abend entschlossen sich Sir Christian und Sir Obi in Ermangelung alkoholischer Getränke zu einem Raubzug. So plünderten die beiden kurz entschlossen das Kontor des Kaufmanns Aral. In geselliger Runde tauschten sich die Edelleute dann über vergangene und kommende Heldentaten aus. Besonders interessiert lauschten unsere Recken hierbei den Geschichten des Sir Christian und Herzog Jürgen vom vergangenen Kreuzzug des Nationalheeres in San Marino. Für den nächsten Tag kündigte Sir Christian gar das Eintreffen des weisen Magiers Dete an, was von den anderen mit großer Freude aufgenommen wurde.
In der Nacht ging Herzog Jürgen im Traume bereits lautstark die Schlacht des kommenden Tages durch, was Sir Christian eine eher weniger erholsame Nacht bescherte.
Als unsere Helden am nächsten Morgen, dem Tag der entscheidenden Schlacht, von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wurden entschieden Sir Christian und Sir Obi, dass ein weiterer Raubzug in örtliche Kontore zum Auffüllen der Vorräte von Nöten sei. In Begleitung von Herzog Jürgen, Sir Mario und dem treuen Knappen Mani wurden die Rösser gesattelt und man machte sich auf, erneut Angst und Schrecken unter der örtlichen Kaufleuten zu verbreiten.
Anschließend kamen sie überein, das Lager an einem örtlichen Gewässer aufzuschlagen und sich bei Musik und den erbeuteten Brauspezialitäten auf die kommende Schlacht einzustimmen. Die letzten Vorbereitungen für die immer näher rückende Schlacht trafen unsere Helden schließlich wieder im örtlichen Wirtshaus. Hier schmückten sie sich in den Farben des Kreuzzugs und nahmen im Schatten des von Sir Christian mitgebrachten Banners ein letztes Getränk zu sich. Im Wirtshaus trafen Sir Mario und die anderen auch auf weitere Mitstreiter aus der Heimat. So hatte sich auch eine Abordnung des edlen ASC-Geschlechts nach Pfullendorf aufgemacht. Doch die Schlacht nahte und unsere Helden machten sich zum vom Feldherrn von Heesen erwählten Platz des entscheidenden Gefechts auf.
Hier reihten sie sich gemeinsam mit anderen schwarz-weiss-blauen Mitstreitern in Schlachtformation auf. Doch die Anführer des Bielefelder Kreuzzugs hatten in einem Anflug von Selbstüberschätzung dem verzweifelten Vorschlag der Pfullendorfer zugestimmt, die Schlacht nur mit jeweils 11 Rittern auszutragen. So konnten unsere Helden keinerlei Einfluss auf die Schlacht nehmen. Auch der mittlerweile eingetroffene Magier Dete konnte mit seiner Macht keinerlei Unterstützung geben. So kam es wie es kommen musste und die Überheblichkeit der Bielefelder Anführer wurde bestraft. Pfullendorf gewann die Schlacht und unsere Helden mussten mit dem enttäuschten Rest des Kreuzzugs wieder abziehen. Doch für Sir Mario, Sir Obi und Sir Christian war das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen und sie kamen überein, sich im heimischen Ostwestfalen schnellstmöglich wieder zu treffen um über Maßnahmen zu beraten, wie ein Desaster wie in Pfullendorf künftig verhindert werden könne.
Die Beratungen führten unsere Helden schließlich zu dem Entschluss einen Orden zu gründen, der treu und ergeben für die schwarz-weiss-blaue Sache eintreten und diese in nahen und fernen Ländereien stolz verteidigen sollte.
Sir Casi, immer noch angefressen über seine verpasste Teilnahme am Kreuzzug signalisierte sofort euphorisch seine Unterstützung für die Idee.
So fanden sich Sir Mario, Sir Obi, Sir Christian und Sir Casi wenige Wochen nach dem tragisch gescheiterten Kreuzzug im Wirtshaus Pappelkrug ein, das vom Kaufmann Jimmy zusammen mit den beiden Gauklern Adem und Richie betrieben wird. Hier besprachen unsere Helden das künftige Wirken des neuen Ordens und besiegelten seine Gründung förmlich. Es folgte ein flammender Aufruf an alle, die mit edlem Gemüt der schwarz-weiss-blauen Sache dienen, sich dem Orden anzuschließen.
Wie versprochen kommen hier auch unsere Edelmänner Daniel und Steve wieder ins Spiel, die sich neben vielen anderen unverzüglich dem neuen Orden anschlossen.
Da der wahre Glaube keine Geschlechter kennt, ermöglichten unsere Helden natürlich auch dem feinen weiblichen Geschlecht die Mitgliedschaft im Orden der Bielefelder Jungs. Sir Marios Holde Maid Yvonne, Little Tobi, das Geschlecht der Gebrüder Moppel und Locke, Sir Andi, die Jöllenbecker Edelleute Hanno, Markus und Max und natürlich unser weiser Magier Dete verschrieben sich sofort der schwarz-weiss-blauen Sache unter dem Banner des Ordens der Bielefelder Jungs.
Der treue Knappe Mani war inzwischen zum Ritter geschlagen worden und hatte sich Pia zum Weibe erwählt, die sich mit ihrem Geschlecht um Petra und Rüdi sogleich dem Orden angeschlossen hatte.
Natürlich verschrieben sich unsere Helden auch der Pflege des Kontakts mit anderen Verfechtern der schwarz-weiss-blauen Sache. So wird eine enge Freundschaft mit dem alteingesessenen Orden der Blauen Kameraden und dem zugewanderten Orden der Alm Ossis gepflegt. Natürlich besteht auch eine enge Freundschaft mit dem Volk der Arminia Freunde Neuenkirchen, die noch immer ganz nach dem Vorbild des antiken gallischen Dorfes der Übermacht der niederen Sachsen trotzen.
Und so erleben unsere Helden Woche für Woche neue aufregende Abenteuer.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…
(Geschrieben von Obi) |
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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Hajo, 23.01.2011 17:31:18: Hey Obi...coole Story
Sehen uns hoffentlich bald mal auf der Alm wieder.
Gruß Hajo |
Kommentar von Präsi aus Neuenkirchen, 08.11.2010 11:31:44: Ich muss sagen ,das ist spitze!  |
Kommentar von stefan, 28.10.2010 17:54:55: Die geschichte ist sehr gut gelungen  |
Kommentar von Lucy, 29.09.2010 16:55:10: Sehr originell dein Vortrag
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